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Residenzmuseum

Reliquiensammlung – Mystische Kostbarkeiten in Gold und Kristall

Bild: Reliquienschränkchen, München, 1624
Bild: Vase aus Silber
Bild: Reliquienbüste des heiligen Mauritius von Christoph Angermair, München, um 1630
Bild: Weihwassergefäß in Altarform

Reliquien sind – wörtlich übersetzt – "Überreste". Damit werden in der Regel nicht nur Gebeine eines Heiligen bezeichnet, sondern auch Gegenstände, die zu seinem unmittelbaren Lebensumfeld gehörten oder in enge Berührung mit ihm kamen.

Die Sammlung der Münchner Residenz entstand im Zeitalter der Gegenreformation. Wilhelm V. erhielt bereits 1577 die erforderliche päpstliche Erlaubnis, Reliquien zu erwerben. Sein Sohn, Maximilian I., erweiterte den Bestand und verwahrte die Reliquiare (kostbare Behälter zur Aufbewahrung von Reliquien) in der Reichen Kapelle, seinem privaten Andachts- und Gebetsraum.

Bis ins 19. Jahrhundert galten die "Heiltümer" als der kostbarste Schatz der Residenz. Erhalten sind bis heute etwa 60 Reliquiare aus der Zeit um 1590 bis 1640. Darunter befinden sich herausragende Werke von Münchner und Augsburger Goldschmieden.

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